Einfach - Effektiv - Präventiv
Nordic-Walking
Eine neue Sportart für alle und für jede Jahreszeit!
Nordic-Walking ist leicht zu erlernen und macht rundherum fit! Hier kommen Neu- oder Späteinsteiger genauso auf Ihre Kosten wie diejenigen, die schon aus anderen Disziplinen eine gute Kondition besitzen und eine neue Herausforderung suchen. Die Vorteile dieser Bewegungsform sind offenkundig und unschlagbar. Mit Nordic-Walking ist es auf moderate und daher gesundheitsorientierte Art möglich, wieder mehr Aktivität ins Leben zu bringen. Durch den Einsatz der Stöcke ist schon bei geringer Belastungsintensität ein positiver Trainingseffekt zu erzielen. Diese positiven Trainingeffekte werden bewirken, dass die allgemeine Kondition spürbar verbessert wird. Das heißt, dass die Ausdauerleistungsfähigkeit und Kraftausdauerfähigkeit der oberen und unteren Extremitäten und des Rumpfes steigen.
Wie und WO kann ich die Nordic-Technik erlernen?
BEWEGUNG IN DER GRUPPE. Nordic-Walking ist kommunikativ, denn gerade bei den Einsteigern ist es zur Steuerung der optimalen Belastungsintensität genau richtig, wenn eine Unterhaltung noch mÖglich ist. Da die Regelmäßigkeit der entscheidende Faktor für den Erfolg oder Misserfolg einer sportlichen Aktivität ist, bietet sich die Ausübung in der Gruppe als Unterstützung der eigenen Motivation besonders an. In jedem Fall sollte man bevor man mit den StÖcken losläuft einen Einführungskurs belegt haben. Denn nur mit der richtigen Technik wird man auch großen Spaß an dieser Bewegungsform entwickeln. Darüber hinaus ist die Teilnahme an einer regelmäßigen Laufgruppe mit einem Trainer durchaus sinnvoll, weil hier neben der permanenten Technikschulung auch eine Funktionsgymnastik zum Trainingsprogramm gehÖrt. Beachten Sie dazu unsere Kursangebote.
Was bringt mir Nordic-Walking?
DIE GEWICHTREDUKTION
kann neben der allgemeinen Verbesserung der Kondition und des
Wohlbefindens als ein weiteres Ziel beim Nordic-Walking genannt werden.
Einen guten Erfolg bei der Fettverbrennung verspricht hierbei die
"Dauermethode". Bei einer Trainingsdauer von mindestens 45 bis 60
Minuten geht es den Fettzellen an den Kragen. Wobei sich die Intensität
natürlich an Alter und Leistungsstand orientieren sollte. Um auch auf
Dauer das reduzierte Gewicht zu halten ist es wichtig, sich
realistische Ziele zu setzen. Eine Gewichtreduzierung von fünf bis zehn
Prozent innerhalb eines Jahres ist als ein guter Erfolg zu bewerten.
Ebenso wichtig wie die regelmäßige Bewegung ist die Umstellung der
Lebens- und Ernährungsgewohnheiten.
DIE KRAFTAUSDAUER
der Muskulatur wird beim Nordic-Walking verbessert. Die angesprochenen
Muskelgruppen sind die Hauptmuskelgruppen der oberen- und unteren
Extremitäten, sowie die Bauch- und Rückenmuskulatur. Das Training wird
je nach Streckenprofil eher die Kraftausdauer oder die
Ausdauerfähigkeit dieser Muskeln ansprechen. Auf flacheren Strecken
wird mehr die Ausdauerfähigkeit trainiert und steileres Gelände
steigert die Kraftfähigkeit. Wobei die Verbesserung der Kraftausdauer
auch durch einen aktiv-dynamischen Stockeinsatz erreicht werden kann.
DER PASSIVE BEWEGUNGSAPPARAT,
also die Gelenke, die Bänder, die Sehnen und auch die Wirbelsäule,
werden effektiv und schonend bewegt und durch den Stockeinsatz und der
richtigen Lauftechnik beim Fersenaufsatz sogar entlastet! Im Vergleich
dazu werden beim Joggen die Gelenke bei jedem Schritt mit dem
fünffachen (!) des KÖrpergewichts belastet. Das bedeutet, dass das
Skelettsystem eines 80kg schweren Mannes 300-400 Kilogramm (er)tragen
muss! Beim Nordic-Walking dagegen wird die Belastung auf den KÖrper, um
mehr als die Hälfte auf rund 150 bis 200 Kilogramm reduziert.
DER AKTIVE BEWEGUNGSAPPARAT,
also unsere Muskulatur, wird nachhaltig gestärkt und die Entstehung
eines muskulären Ungleichgewichts kann entgegengewirkt werden.
Bestehende Dysbalancen kÖnnen gelindert oder sogar behoben werden.
Insbesondere die OberkÖrpermuskulatur wird durch den Stockeinsatz
trainiert und aufgebaut.
DIE KOORDINATIONSFäHIGKEIT,
die auch im Alltag sehr wichtig ist, wird beim Nordic-Walking geschult.
So ist dieses koordinative KÖnnen beispielsweise beim Treppensteigen
oder auch beim Tablett balancieren gefragt. Durch Nordic-Walking wird
das Zusammenwirken des Zentralnervensystems und des neuromuskulären
Systems positiv beeinflusst. Diese Bewegungsform ist bis ins hohe Alter
mÖglich.
Was brauche ich zum Nordic-Walking?
DIE RICHTIGE AUSRüSTUNG ist wie bei jeder Sportart sehr wichtig. Nur so kann sich das gute KÖpergefühl einstellen, die Gesundheit gestärkt und der Spaß erlebt werden. Doch keine Angst, Nordic-Walking gehÖrt zu den preiswerten Sportarten und zu Beginn reicht ein passender Stock und gutes Schuhwerk.Zum Nordic-Walking gehÖrt natürlich ein Nordic-Walking Stock. Bei den StÖcken gibt es in der Qualität erhebliche Unterschiede. Diese ergeben sich durch die verwendeten Materialien. Man unterscheidet in der Hauptsache drei Materialien: Komposit (Kunststoff), Aluminium und Carbon. Wobei Carbon das stabilste und das leichteste Material ist. Fast noch wichtiger als das Material des Stockes, ist das Schlaufensystem. Nur bei optimaler Passform kann der Bewegungsablauf beim Nordic-Walking richtig ausgeführt werden. Am besten kann man diese Unterschiede bei einem Einführungskurs testen. Die richtige Länge muss der Stock natürlich auch haben, weil sonst sehr schnell aus Lust Frust werden kann. Um optimale Griffigkeit zu erreichen gibt es passende Handschuhe, die es in der Ausführung für die warme und kalte Jahreszeit gibt.
Gutes Schuhwerk ist ebenso wichtig. Mittlerweile gibt es spezielle Nordic-Walking Laufschuhe. Diese Schuhe zeichnen vorgeformte Sohlen im Fersenbereich aus, die die Abrollbewegung des Fußes erheblich erleichtern und somit den erwünschten runden Bewegungsablauf unterstützen. Gleichzeitig bieten sie ausreichend Dämpfung und Stützung für die Gelenke. Eine spezielle Membrane aus Goretex macht diese Schuhe sogar wasserdicht, ohne dabei an Atmungsaktivität einzubüßen, was gerade in der nasskalten Jahreszeit ernorm wichtig ist.
Nordic-Walking ist eine Outdoor Sportart, die bei jedem Wetter ausgeübt werden kann. Gerade deshalb ist funktionelle Oberbekleidung sehr wichtig. Hier ist auf die Atmungsaktivität, und gerade im Winter, auf Wind- und Wasserdichtigkeit zu achten. So wird in der warmen Jahreszeit eine überhitzung und in der kalten Jahreszeit das unangenehme Auskühlen verhindert.
Wir empfehlen darüber hinaus auch die Anschaffung eines Herzfrequenz-Messgerätes. Diese Pulsuhren leisten wertvolle Dienste, um im persÖnlich richtigen Herzfrequenzbereich zu trainieren. Die Intensität des Trainings kann so regelmäßig kontrolliert und gesteuert, ohne dabei ein unnÖtiges Gesundheitsrisiko einzugehen zu müssen. Außerdem zeigen einige Modelle sogar den Kalorienverbrauch an und erstellen und erinnern an den Trainingsplan.








